Für Ihr Gewerk
Software für Bauunternehmen im Rohbau und Tiefbau
Sechs Kolonnen, zwei Bagger, ein Kran und ein Nachunternehmer für die Bewehrung. Wer wann wo ist, weiß heute oft nur der Chef. Die Baustellen-Zentrale holt das aus seinem Kopf und legt es auf eine Tafel, die alle sehen.
Montag, 6:10 Uhr: der Chef als Informationszentrale
Der Polier der Kolonne Nord ruft an. Zwei Leute sind krank, die Decke im zweiten Obergeschoss soll aber heute geschalt werden. Der Minibagger steht noch auf der Baustelle in der Weststadt, gebraucht wird er am Kanalgraben. Und im Büro liegt eine Rechnung vom Lieferanten, bei der keiner weiß, zu welcher Baustelle sie gehört.
In vielen Betrieben läuft das alles über eine Person. Der Chef hat die Plantafel im Kopf, das Telefon am Ohr und die Zettel im Auto. Das geht, solange er da ist. Fällt er eine Woche aus, merkt jeder, wie viel nur bei ihm liegt.
Eine gute Software für Bauunternehmen ändert genau das. Standard läuft automatisch. Ausnahme kommt zum Menschen.
Bausoftware für den Rohbau: was die Zentrale im Alltag übernimmt
Kolonnen, Fahrzeuge und Geräte auf einer Plantafel
Auf der digitalen Plantafel stehen Kolonnen, Fahrzeuge und Geräte nebeneinander. Sie ziehen den Bagger auf die Kanalbaustelle und die Kolonne Nord auf den Rohbau. Wo etwas doppelt belegt ist, sehen Sie sofort. Am Nachmittag geht der Tagesplan per Knopfdruck aufs Handy. Auf jedem Handy steht, wer morgen wohin fährt. Fällt jemand aus, schlägt die Zentrale Ersatz vor. Der Polier muss nicht mehr fünf Leute abtelefonieren.
Stunden und Bautagebuch direkt von der Baustelle
Die Leute stempeln in der Monteur-App mit einem Knopf. Pause ist gelb, Feierabend rot. Die App läuft auch im Keller oder am Graben ohne Netz und schiebt die Daten nach, sobald wieder Empfang da ist. Freitags gibt das Büro die Woche frei, die Lohndatei geht ans Steuerbüro. Keine Stundenzettel mehr, die am Montag nass im Fußraum liegen.
Ein Foto mit Notiz landet sofort in der richtigen Baustellenakte. Die Bewehrung vor dem Betonieren, der Leitungsgraben vor dem Verfüllen, die Nachbargrenze vor Baubeginn. Im Bautagebuch und in der Projektakte liegen Fotos, Aufmaß, Mängel, Stunden und Kosten je Baustelle zusammen. Fragt später jemand, wie es an einem bestimmten Tag aussah, suchen Sie nicht im Handy vom Polier.
Nachunternehmer und Freistellungsbescheinigung nach § 48b
Im Rohbau arbeiten fast immer Nachunternehmer mit. Bewehrung, Erdbau, Abbruch. Eingangsrechnungen kommen als Foto oder PDF in die Zentrale. Lieferant, Betrag und Positionen werden erkannt und der Baustelle zugeordnet. Fehlt einem Nachunternehmer die Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG, rechnet die Zentrale 15 % Einbehalt. 30 Tage bevor eine Bescheinigung abläuft, kommt eine Warnung. Den Hintergrund erklärt der Ratgeber zur Bauabzugsteuer.
Kommt eine Rechnung mit einer anderen IBAN als sonst, wird der Beleg gesperrt. Frei wird er erst nach einem Rückruf beim Lieferanten und mit Zustimmung einer zweiten Person. Zahlläufe über 5.000 € brauchen immer zwei Leute. Bei den Summen im Rohbau ist das Pflicht, kein Luxus.
Abschlagsrechnungen nach Aufmaß
Der Polier tippt das Aufmaß vor Ort in die App, als Rechenformel wie auf Papier. Etwa 2 * (12,50 * 3,00) - 2 * (1,01 * 2,13) für eine Wand mit zwei Türöffnungen. Nach Freigabe im Büro übernimmt die Abschlagsrechnung die Mengen je Position und zieht ab, was schon berechnet ist. Die Aufmaßblätter hängen als Nachweis an der Rechnung. Sie geht als XRechnung oder ZUGFeRD raus und wird vor dem Versand geprüft. Mehr dazu auf der Seite Aufmaß per App.
Das heißt: Die Abschlagsrechnung geht raus, wenn die Leistung erbracht ist. Und nicht drei Wochen später, wenn endlich jemand die Zettel abgetippt hat.

Ein Bauunternehmen nutzt sie schon
Die Vision-Bau GmbH & Co. KG aus Peine ist ein Bauunternehmen mit 80 Mitarbeitenden. Büro und App laufen dort seit September 2026 mit der Baustellen-Zentrale.
Einführung und Preis
Bis zum Regelbetrieb dauert es vier Wochen. Woche 1 das Büro, Woche 2 ein Pilot-Trupp, Woche 3 alle Kolonnen, Woche 4 Rechnungen und Steuerbüro. Die App braucht keinen App-Store. Adresse öffnen, auf den Startbildschirm legen, nach etwa fünf Minuten ist sie eingerichtet. Ein Betrieb bis 60 Personen zahlt 990 € netto im Monat bei 24 Monaten Laufzeit, alle Funktionen sind dabei. Alle Stufen stehen unter Preise. 30 Tage testen Sie kostenlos, ohne Kreditkarte.
Häufige Fragen
Was kostet eine Software für Bauunternehmen?
Die Baustellen-Zentrale kostet bei 24 Monaten Laufzeit 499 € netto im Monat bis 20 Personen, 990 € bis 60 Personen und 1.990 € bis 130 Personen. Jede weitere Person kostet 17 €. Die Einrichtung kostet online 390 €, vor Ort ab 890 €.
Brauchen die Mitarbeiter ein Diensthandy?
Nein. Die App läuft auf dem eigenen Handy oder dem Diensthandy, Android und iPhone. Beim Stempeln wird ein einzelner Standortpunkt gespeichert, kein Bewegungsprofil. Nach 90 Tagen ist er gelöscht.
Passt die Bausoftware auch für den Tiefbau?
Ja. Plantafel mit Geräten und Fahrzeugen, Stunden je Baustelle, Fotos, Aufmaß und Abschlagsrechnung brauchen Tiefbauer genauso wie Hochbauer. Die App funktioniert auch ohne Netz, etwa im Graben oder auf freier Strecke.
Wo liegen die Daten?
Auf Servern in Deutschland, bei Hetzner in Falkenstein. Jeder Betrieb hat eine eigene Instanz und Datenbank. Gesichert wird täglich verschlüsselt an einem zweiten Ort. Ein Vollexport ist mit einem Klick möglich.